Die Fallstudie: Ein reales Beispiel

Zahlen aus der Praxis sind ehrlicher als Hochglanzprospekte. Deshalb nehme ich Sie in dieser Fallstudie mit in ein reales Projekt: Ein Einfamilienhaus in Mitteldeutschland (Stuttgart-Umgebung), 4-köpfige Familie, 180 m² Wohnfläche, gut gedämmtes Gebäude (KfW 70), Fußbodenheizung.

Anlagenkonfiguration

Jahresenergiedaten

Kostenrechnung

Vergleich ohne WP+PV (Gasheizung)

Ersparnis

WP+PV-System vs. Gas+Netzstrom: 3.168 – 1.020 = 2.148 € jährliche Ersparnis

Bei Investitionskosten von ca. 35.000 Euro (WP 15.000 + PV 12.000 + Förderung -8.000): Amortisation in ca. 12–14 Jahren (ohne Preissteigerungen). Mit realistischen Energiepreissteigerungen von 2–3 % jährlich: 9–11 Jahre.

Was hätte man besser machen können?

Meine Bewertung

Diese Anlage ist ein gutes, solides Hybridkonzept. Die Eigenverbrauchsquote von 60 % ist ohne Batteriespeicher respektabel. Die jährliche Ersparnis von über 2.000 Euro zeigt die wirtschaftliche Stärke des Konzepts. Das System ist nachvollziehbar, wartungsarm und zukunftssicher.

Waermepumpe Solar

Fallstudie: 10 kWp PV + 10 kW Wärmepumpe – Was ist realistisch? | PV + Wärmepumpe als Komplettsystem

Fallstudie 10 kWp PV + 10 kW WP: Jahresenergieflüsse, Eigenverbrauchsquote, Betriebskosten und realistische Amortisation.

Kostenlos. Unverbindlich. Schnell.

Vergleichen Sie Angebote von qualifizierten Fachbetrieben für Photovoltaik und Wärmepumpen aus Ihrer Region. Erste Angebote erhalten Sie innerhalb von 24 Stunden, DSGVO-konform, ohne versteckte Kosten und ohne lästige Anrufe.

So funktioniert der Vergleich

  1. PLZ und Eckdaten eintragen - dauert weniger als drei Minuten.
  2. Bis zu drei qualifizierte Fachbetriebe aus Ihrer Region prüfen Ihre Anfrage.
  3. Sie erhalten individuelle Angebote per E-Mail, vergleichen in Ruhe und entscheiden ohne Druck.

Photovoltaik für den Heizstrombedarf

Wärmepumpe Solar adressiert Einfamilienhaus-Eigentümer, die eine vorhandene oder geplante Photovoltaikanlage gezielt für den Strombedarf einer Luft-Wasser-Wärmepumpe nutzen wollen. Der Rechner kombiniert PVGIS-Einstrahlungswerte je Postleitzahl mit dem saisonalen Wärmepumpenprofil nach VDI 4655. Ergebnis sind realistische monatliche Eigenversorgungs-Quoten zwischen 6 Prozent im Januar und 78 Prozent im Mai.

SG-Ready ist kein Hersteller-Marketing-Logo

Wir erklären in einer eigenen Sektion, was die vier SG-Ready-Schaltzustände technisch wirklich bedeuten und welche Wechselrichter-Marken das Signal korrekt auswerten. Aus aktuell rund 1.200 KfW-gelisteten Geräten unterstützen nur etwa 60 Prozent die volle Logik, der Rest schaltet nur Ein-Aus. Wer Heizen mit Sonnenstrom ernst meint, sollte das Paar Wärmepumpe plus Wechselrichter vor Kaufentscheidung gemeinsam prüfen.

Hintergrund und Datenschutz

Verantwortlich für das Portal ist die Science Works UG mit Sitz in Hannover; Gründer ist Sönke Wessels. Es bestehen keine bezahlten Empfehlungs-Beziehungen zu Geräteherstellern. Alle in den Rechner eingegebenen Verbrauchs- und PV-Werte werden DSGVO-konform behandelt und in der Anwendung nicht länger gespeichert, als für die Berechnung notwendig.

Eine zusätzliche Detailauswertung zeigt die Wechselwirkung mit Batteriespeichern zwischen 8 und 15 Kilowattstunden, die zwar die Sommer-Autarkie deutlich anheben, aber in den Wintermonaten die Wärmepumpe nur an wenigen Tagen tatsächlich speisen können, weshalb die saisonale Bilanz wichtiger bleibt als die mittlere Tagesquote.

Stand der Datenbasis ist 2026, Aktualisierungen erfolgen quartalsweise.