Kleine Anlage, echte Ergebnisse

Nicht jeder hat ein großes Dach oder ein unbegrenztes Budget. Diese Fallstudie zeigt, was mit einer kompakteren Konfiguration möglich ist: Eine Reihenhausfamilie in Nordrhein-Westfalen mit begrenzter Dachfläche (Südseite schmal), 140 m² Wohnfläche, Bestandsgebäude nach Teilsanierung (KfW 85 entsprechend).

Anlagenkonfiguration

Jahresenergiedaten (gemessen)

Kostenanalyse

Vergleich alt (Gasheizung + Netzstrom)

Ersparnis WP+PV: 3.434 – 2.377 = 1.057 €/Jahr

Wo liegt das Verbesserungspotenzial?

Fazit dieser Fallstudie

Auch eine kleinere 6-kWp-Anlage mit 8-kW-WP liefert echte Ersparnis. Die Eigenverbrauchsquote von 54 % ohne EMS ist ordentlich. Die jährliche Ersparnis von über 1.000 Euro ist real und steigt mit günstiger Optimierung schnell auf 1.500–1.800 Euro.

Meine Empfehlung

Wenn Sie eine kleinere Anlage haben: Verzweifeln Sie nicht. Optimieren Sie das Vorhandene: SG-Ready, Zeitprogramm, dynamischer Tarif. Das kostet wenig und bringt viel. Eine Erweiterung der PV auf 10 kWp ist langfristig empfehlenswert – planen Sie die Anschlussinfrastruktur (Wechselrichter) von Anfang an für Erweiterung aus.

Waermepumpe Solar

Fallstudie: 6 kWp PV + 8 kW Wärmepumpe – Kleines System | PV + Wärmepumpe als Komplettsystem

Fallstudie 6 kWp PV + 8 kW WP: Praxisdaten, Eigenverbrauch, Kostenrechnung und Verbesserungspotenzial für kleinere Hybridanlagen.

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Photovoltaik für den Heizstrombedarf

Wärmepumpe Solar adressiert Einfamilienhaus-Eigentümer, die eine vorhandene oder geplante Photovoltaikanlage gezielt für den Strombedarf einer Luft-Wasser-Wärmepumpe nutzen wollen. Der Rechner kombiniert PVGIS-Einstrahlungswerte je Postleitzahl mit dem saisonalen Wärmepumpenprofil nach VDI 4655. Ergebnis sind realistische monatliche Eigenversorgungs-Quoten zwischen 6 Prozent im Januar und 78 Prozent im Mai.

SG-Ready ist kein Hersteller-Marketing-Logo

Wir erklären in einer eigenen Sektion, was die vier SG-Ready-Schaltzustände technisch wirklich bedeuten und welche Wechselrichter-Marken das Signal korrekt auswerten. Aus aktuell rund 1.200 KfW-gelisteten Geräten unterstützen nur etwa 60 Prozent die volle Logik, der Rest schaltet nur Ein-Aus. Wer Heizen mit Sonnenstrom ernst meint, sollte das Paar Wärmepumpe plus Wechselrichter vor Kaufentscheidung gemeinsam prüfen.

Hintergrund und Datenschutz

Verantwortlich für das Portal ist die Science Works UG mit Sitz in Hannover; Gründer ist Sönke Wessels. Es bestehen keine bezahlten Empfehlungs-Beziehungen zu Geräteherstellern. Alle in den Rechner eingegebenen Verbrauchs- und PV-Werte werden DSGVO-konform behandelt und in der Anwendung nicht länger gespeichert, als für die Berechnung notwendig.

Eine zusätzliche Detailauswertung zeigt die Wechselwirkung mit Batteriespeichern zwischen 8 und 15 Kilowattstunden, die zwar die Sommer-Autarkie deutlich anheben, aber in den Wintermonaten die Wärmepumpe nur an wenigen Tagen tatsächlich speisen können, weshalb die saisonale Bilanz wichtiger bleibt als die mittlere Tagesquote.

Stand der Datenbasis ist 2026, Aktualisierungen erfolgen quartalsweise.