Power-to-Heat: Strom sinnvoll in Wärme wandeln

Power-to-Heat (P2H) bezeichnet die gezielte Umwandlung von überschüssigem elektrischen Strom in Wärme. Was auf industrieller Ebene als Sektorkopplung diskutiert wird, ist im Haushalt mit WP+PV längst Realität: Wenn die Sonne mehr produziert als verbraucht wird, nutzt man diesen Strom für die Wärmeversorgung – anstatt ihn billig einzuspeisen.

Warum ist WP besser als Heizstab für P2H?

Der entscheidende Vorteil der Wärmepumpe gegenüber einem einfachen Heizstab liegt im Effizienzfaktor:

Das bedeutet: Dieselbe PV-Energie produziert mit der Wärmepumpe drei- bis fünfmal mehr Wärme als mit einem Heizstab. P2H via WP ist daher die überlegene Strategie – sofern die WP sowieso vorhanden ist.

P2H-Anwendungsfälle im WP+PV-Haushalt

P2H-Strategie nach Jahreszeit

Die P2H-Strategie muss saisonal angepasst werden:

Technische Umsetzung

P2H mit WP ist technisch über SG Ready oder EMS realisierbar:

Wirtschaftliche Optimierung

P2H lohnt sich umso mehr, je größer die Differenz zwischen Einspeisevergütung und gespartem Netzstrompreis ist. Bei 8 Cent Einspeisung und 35 Cent Netzstrompreis (× COP 4) ergibt sich ein Mehrwert von 35 - 8/4 = 33 Cent pro kWh PV-Strom, der per WP in Wärme geht.

Meine Empfehlung

Machen Sie P2H via Wärmepumpe zur Prioritätsstrategie für PV-Überschuss – vor Einspeisung, vor Batteriespeicherung und vor dem Heizstab. Die WP ist Ihr effizientester P2H-Wandler. Mit SG-Ready-Anbindung gelingt das automatisch, zuverlässig und ohne täglichen Aufwand.

Waermepumpe Solar

Power-to-Heat mit WP und PV: Strategie und Wirtschaftlichkeit | PV + Wärmepumpe als Komplettsystem

Power-to-Heat Strategie mit Wärmepumpe und PV: Wie Sie PV-Überschuss effizient in Wärme umwandeln und was das wirtschaftlich bringt.

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Photovoltaik für den Heizstrombedarf

Wärmepumpe Solar adressiert Einfamilienhaus-Eigentümer, die eine vorhandene oder geplante Photovoltaikanlage gezielt für den Strombedarf einer Luft-Wasser-Wärmepumpe nutzen wollen. Der Rechner kombiniert PVGIS-Einstrahlungswerte je Postleitzahl mit dem saisonalen Wärmepumpenprofil nach VDI 4655. Ergebnis sind realistische monatliche Eigenversorgungs-Quoten zwischen 6 Prozent im Januar und 78 Prozent im Mai.

SG-Ready ist kein Hersteller-Marketing-Logo

Wir erklären in einer eigenen Sektion, was die vier SG-Ready-Schaltzustände technisch wirklich bedeuten und welche Wechselrichter-Marken das Signal korrekt auswerten. Aus aktuell rund 1.200 KfW-gelisteten Geräten unterstützen nur etwa 60 Prozent die volle Logik, der Rest schaltet nur Ein-Aus. Wer Heizen mit Sonnenstrom ernst meint, sollte das Paar Wärmepumpe plus Wechselrichter vor Kaufentscheidung gemeinsam prüfen.

Hintergrund und Datenschutz

Verantwortlich für das Portal ist die Science Works UG mit Sitz in Hannover; Gründer ist Sönke Wessels. Es bestehen keine bezahlten Empfehlungs-Beziehungen zu Geräteherstellern. Alle in den Rechner eingegebenen Verbrauchs- und PV-Werte werden DSGVO-konform behandelt und in der Anwendung nicht länger gespeichert, als für die Berechnung notwendig.

Eine zusätzliche Detailauswertung zeigt die Wechselwirkung mit Batteriespeichern zwischen 8 und 15 Kilowattstunden, die zwar die Sommer-Autarkie deutlich anheben, aber in den Wintermonaten die Wärmepumpe nur an wenigen Tagen tatsächlich speisen können, weshalb die saisonale Bilanz wichtiger bleibt als die mittlere Tagesquote.

Stand der Datenbasis ist 2026, Aktualisierungen erfolgen quartalsweise.